Kommunalwahl Hacker Oberbürgermeister-Kandidat der FDP

Thomas Hacker. Foto: Eric Waha/Archiv

BAYREUTH. Der Kreisvorstand der FDP Bayreuth hat sich festgelegt: Er wird Thomas Hacker bei einer Mitgliederversammlung im Herbst als Oberbürgermeister-Kandidat für die Wahl im März 2020 vorschlagen. „Er ist der Geeignetste“, sagt Kreisvorsitzende Luisa Funke-Barjak auf Kurier-Anfrage. „Wir werden mit ihm ins Rennen gehen.“

Die Liberalen hatten bereits beim Politischen Aschermittwochs angekündigt, einen Oberbürgermeister-Kandidaten und eine Spitzenkandidatin für die Stadtratsliste aufzustellen. Nun gibt es Namen: Der 51-jährige Hacker, als Bundestagsabgeordneter und Stadtratsfraktionsvorsitzender das prominente FDP-Gesicht der Stadt, steigt in den OB-Ring. Die 36-jährige Funke-Barjak soll auf der Liste oben stehen.

„Natürlich kann es noch andere Vorschläge geben. Bislang sind mir aber keine bekannt“, sagt Funke-Barjak, die bei der Stadtratswahl 2014 auf Listenplatz zwei stand, aber keines der drei FDP-Mandate errang. Hacker erhielt mit gut 11.800 die fünftmeisten Stimmen über alle Parteigrenzen hinweg.

Sein Bundestagsmandat, das er seit 2017 innehat, würde er gegen den Chefsessel im Rathaus tauschen. „Oberbürgermeister ist ein Full-Time-Job, eine große Herausforderung und riesige Chance.“

Touristisch sei Bayreuth nach den Sanierungen am Haus Wahnfried, der Synagoge und dem Opernhaus so gut aufgestellt wie nie. Hinzu komme „eine super Uni, eine starke Wirtschaft und eine engagierte Bevölkerung, die zusammenhält.“

Hacker ist gebürtiger Bayreuther, lebt in der Saas und studierte an der hiesigen Universität Betriebswirtschaftslehre. Seit 1995 ist er FDP-Mitglied, war Vorsitzender des Kreisverbands Bayreuth und des Bezirksverbands Oberfranken. Von 2008 bis 2013 saß er im Landtag, war dort Fraktionsvorsitzender. Seit 2008 sitzt er im Stadtrat, ist seit 2014 Vorsitzender der Fraktion FDP/Die Unabhängigen.

Sollten ihn die Mitglieder bestätigen, würde die FDP erstmals seit Jahrzehnten wieder mit eigenem OB-Kandidaten zur Wahl antreten. Hacker begründet: „Wir wollen die Stärken der Stadt mit einer Vision nach außen tragen. Es wäre eine reizvolle Aufgabe.“

 

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