Abgezeichnet habe sich diese Entscheidung schon länger, so der 64-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Denn: „Rechtschaffene Menschen sind da wohl nur noch bedingt erwünscht.“ Menschen also, die nachfragen, die wissen wollen, über was sie da eigentlich befinden sollen. Was ihn zudem stört, sei der Umgang mit den Mitarbeitern und dem Betriebsrat; „Wer Mängel aufdeckt, erhält einen Tritt.“ Seinen Wunsch, einen Vertreter aus diesen Reihen in den Aufsichtsrat zu holen, habe man schlichtweg ignoriert. Und damit irgendwie auch die Bürger, als deren Vertreter sich Pirkelmann, der für die Kreistags-Fraktion der Freien Wähler im Aufsichtsrat saß, versteht.