Der nationale Emissionshandel soll ab 2028 durch einen europäischen Emissionshandel für Brennstoffe größtenteils abgelöst werden. Die Einführung war ursprünglich schon für 2027 vorgesehen. Sie wurde aber verschoben, um große Preissprünge für Verbraucher beim Tanken und Heizen vorerst zu vermeiden.
Gebäude und Verkehr: "Deutlich zu hohes Emissionsniveau"
Verkauft wurden 2025 insgesamt 294 Millionen (2024: 295 Millionen) nationale Berechtigungen. "Die umfangreichen Verkaufsmengen spiegeln das mit Blick auf die Klimaziele deutlich zu hohe Emissionsniveau im Gebäude- und Verkehrsbereich wider", sagte der kommissarische Leiter des UBA-Fachbereichs Klimaschutz, Energie, Deutsche Emissionshandelsstelle, Christoph Kühleis, laut der Mitteilung. "Der klimapolitische Handlungsdruck ist in diesen Sektoren enorm." Der Experte äußerte sich in diesem Zusammenhang kritisch zur Verschiebung des europäischen Emissionshandels für Brennstoffe um ein Jahr. Sie verlangsame den Modernisierungsprozess und erschwere damit das Erreichen der deutschen und europäischen Klimaschutzziele.