Klassik, Jazz, Komödie Bayreuther Friedrichsforum startet Kartenverkauf

Lange genug hat’s gedauert. Jetzt ist das Friedrichsforum in den Vorverkauf für erste eigene Veranstaltungen gestartet.

Im Friedrichsforum – hier bei eine Tag der offenen Tür vcor einigen Wochen – soll’s endlich losgehen. Foto: Ute Eschenbacher

Einen weiteren wichtigen Baustein nennt es das Friedrichsforum in einer Mitteilung selber. Das eigene Ticketing ist fertiggestellt. Soll heißen: Ab sofort können Karten für zunächst sieben Eigenveranstaltungen gebucht werden, die bis Ende Mai stattfinden. Weitere sollen in den nächsten Wochen freigeschaltet werden.

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Viel Festival 150

Dominiert werde das Programm von Beiträgen zum Festival 150, aber auch weitere Programmpunkte sind zu finden. Als „absolutes Highlight“ bezeichnen die Macher des Friedrichsforums eine konzertante Aufführung von Richard Wagners „Götterdämmerung“ mit dem Festspielorchester Dresden unter der Leitung des weltweit gefragten Dirigenten Kent Nagano.

Aber auch das übrige Programm kann sich sehen lassen. So bietet die Hofkapelle München unter der Leitung von Rüdiger Lotter mit Tenor Daniel Behle Mozarts Bravourarien. Beim Orchester der Opernfestspiele Heidenheim mit Joseph Moog am Klavier und unter der Leitung von Marcus Bosch geht es um Franz Schubert.

Rasant durch den Ring

Rasant wird es, wenn die Jenaer Philharmonie ins Friedrichsforum kommt. Denn sie bietet unter der Leitung von Christof Prick einen gerade gut einstündigen Ritt durch Wagners Ring-Zyklus. Dennoch sei ein sinfonisch strukturiertes Ganzes zu hören, das den Eindruck erweckt, als sei das Werk genau so von Wagner konzipiert worden, heißt es in der Ankündigung.

Unter dem Motto „Wagner Plus“ spielt dann das Orchester der Dresdner Musikfestspiele unter Dirigent Jean-Christophe Spinosi Werke von Weber, Mendelssohn und Elgar. Am Cello: Jan Vogler.

Auch ein Jazz-Abend ist bei den ersten Veranstaltungen eingeplant. Mit Stephanie Lottermoser kommt eine preisgekrönte Saxophonistin und Sängerin ins Friedrichsforum.

Lokale Überraschung

Und dann noch eine Überraschung mit Lokalkolorit: Der Brandenburger Kulturstadl spielt eine weitere Vorstellung seiner Komödie „Neurosige Zeiten“ im Kleinen Haus.

Die Termine

Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr, Großer Saal: Kings of Bravura – Bravourarien der Klassik, Hofkapelle München; Karten für 49 bis 67 Euro.

Dienstag, 12. Mai, 20 Uhr, Kleiner Saal: Jazz mit Stephanie Lottermoser; 42 Euro.

Samstag, 16. Mai, 19.30 Uhr, Großer Saal: Der Ring – ein Orchesterabenteuer, Jenaer Philharmonie; 60 bis 78 Euro.

Sonntag, 17. Mai, 18 Uhr, Großer Saal: S chubert!, Orchester der Opernfestspiele Heidenheim; 49 bis 67 Euro.

Dienstag, 19. Mai, 19.30 Uhr, Kleiner Saal: Neurosige Zeiten, Brandenburger Kulturstadel

Freitag, 22. Mai, 19.30 Uhr, Großer Saal: Wagner Plus, Orchester der Dresdner Musikfestspiele; 60 bis 78 Euro.

Sonntag, 24. Mai, 16 Uhr, Großer Saal: Götterdämmerung, Festspielorchester Dresden; 89 bis 111 Euro.