Dampfendes Kesselfleisch, vielleicht ein bisschen Lunge und Herz dazu, ein Stück Schweinskopf, Blut- und Leberwürste mit Majoran verfeinert, geschmacksintensiv bereichert mit weiteren Gewürzen, serviert mit Sauerkraut, Salz, Pfeffer und reschem Bauernbrot: Ja – die Schlachtschüssel ist für viele eine herzhafte Delikatesse. Meist im Herbst und Winter kommt sie in geselliger Runde in urigen Wirtshäusern auf den Teller. Ein Bauernschmaus zum Träumen, der in Opas und Omas Zeiten besonders bei den traditionellen Hausschlachtungen auf den Bauernhöfen zur Existenzsicherung gehörten.