Während des Prozesses in Nantes waren französische und deutsche Ermittler sowie psychiatrische Sachverständige befragt worden, die den Angeklagten während einer vorübergehenden Verlegung in eine französische Haftanstalt befragt hatten. Außerdem sagten der französische Zeuge und per Videoschalte auch der Mithäftling aus, der ihn belastet hatte. Der "Maskenmann" selbst hatte während des Prozesses an etlichen Tagen umfänglich Antwort auf die Fragen des Gerichts gegeben - und zugleich Einblicke in seine verstörende Welt gegeben.
Neben dem Fall Jonathan in Frankreich stand der Angeklagte zwischenzeitlich auch unter Verdacht, für den Tod des elfjährigen niederländischen Jungen Nicky im Grenzgebiet bei Aachen 1998 verantwortlich zu sein. Für die Tat wurde aber schließlich ein Mann verurteilt, der 2018 bei einem großen Gen-Test in der Region ins Visier der Fahnder geriet.