SELB. Der wochenlange Lockdown der Wirtschaft hat der keramischen Industrie enorme Einbußen beschert.  So musste etwa die Geschirrindustrie im April einen Umsatzeinbruch von 58,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat hinnehmen, wie der in Selb ansässige Branchenverband VKI berichtet. Auch Automobilzulieferer der technischen Keramik haben nach Auskunft von VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler schwer zu kämpfen. „Ein Großteil der Betriebe unserer Branche verzeichnet einen sehr niedrigen Auftragseingang. Es ist deshalb nicht von einer schnellen Erholung auszugehen“, sagt Holler im Gespräch mit unserer Zeitung.