Keine Ampel oder Überquerungshilfe Künftig Tempo 30 im Ort

Auf der Ortsdurchfahrt im Geseeser Ortskern gilt künftig Tempo 30. Eine Ampel oder Überquerungshilfe im Bereich der Einmündung Pettendorfer Straße/Hauptstraße wird es nicht geben. Über dieses Ergebnis der mit der Polizei und dem Landratsamt geführten Vor-Ort-Besprechung informierte Bürgermeister Reinhard Sammer in der jüngsten Ratssitzung.

 Foto: red

Die 30er-Zone mit dem Zusatzschild „Verkehrshelfer“, so Sammer, wird sich auf der Hauptstraße/Pottensteiner Straße vom Baugebiet Süd (aus Spänfleck kommend) bis hinter die Kurve oberhalb des „Heißen Steins“ erstrecken. Auf der Pettendorfer Straße wird, die vor dem Kindergarten bereits eingerichtet Zone 30 bis zur Einmündung in die Hauptstraße verlängert werden. Die eigentlich ersehnte Ampel war aus verkehrsrechtlicher Sicht nicht durchsetzbar, da die vorhandenen Sichtachsen und Sichtstrecken nicht ausreichen. Auch der Bau einer Überquerungshilfe, wie am Sportplatz bereits geschehen, scheitert am nicht vorhandenen Platz.

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Mehr ist nicht drin

Evelyn Farnlacher, die sich von der kleinen Lösung wenig angetan zeigte, forderte, dass das Tempolimit auch überwacht werden müsste. Sammer entgegnete dem, dass die Polizei ihm versprochen hätte, zumindest am Anfang regelmäßig zu messen. Mehr sei einfach nicht drin. Manfred Barchtenbreiter verwies auf das wenig wirksame Tempo 30 vor den Kindergarten. Eine tatsächliche Beruhigung des Verkehrs erfolge nur, wenn vor Ort gemessen wird und die Mainwelle davor warnt, so seine Auffassung.

Bevor das Landratsamt tätig werden wird, sind nun zunächst Gemeinde und Polizei am Zug. Erst wenn die ehrenamtlichen Verkehrshelfer geschult sind, wird von dieser Stelle die erforderliche „Verkehrsrechtliche Anordnung“ ergehen.

lul/Symbolbild: pa