Auch auf der beschaulichen Urlaubsinsel Anholt mit knapp 130 Bewohnern wundern sich viele über das Vorgehen der Initiative - und noch mehr über das große Interesse an dem "deutschen Promi-Wal", wie ihn hier einige nennen. "Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen", sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.
Für die Einheimischen bedeutet der Kadaver vor allem Ärger, zumal er am beliebtesten und zugänglichsten Strand der Insel liegt. "Wenn er liegenbleibt und noch stärker stinkt, wird das zum Problem für unsere Sommergäste und den Campingplatz", sagte Matthias Vanman, der mit seiner Bekannten Hanne Skov am Hafen in der Sonne saß. Skov verbringt seit über 30 Jahren den Sommer auf dem Campingplatz der Insel unweit vom Strand. "Das größte Problem ist, dass so ein Kadaver alles verschmutzt", meinte sie.