Jugend forscht Kulmbacher Schüler räumen ab

Das Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium in Kulmbach. Foto: Archiv/Melitta Burger

Am Donnerstag fand der oberfränkische Regionalwettbewerb Jugend forscht in digitaler Form statt. Zu den Gewinnern zählen auch Schüler aus Kulmbach.

Kulmbach - Mit 122 Teilnehmern war er dieses Jahr auch wieder der Größte seiner Art in Bayern – Der 21. oberfränkische Regionalwettbewerb Jugend forscht. Die Kinder und Jugendlichen hatten sich hierfür intensiv mit wissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigt. Am Donnerstag präsentierten sie ihre Ideen dann an ihren digitalen Messeständen.

Insgesamt wurden beim Wettbewerbsleiter 72 Projekte eingereicht. Mit dabei, die von Julian Heinz und Laurenz Peetz, beides Schüler des Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium (MGF) in Kulmbach. Heinz besucht die 12. Klasse und ist 17 Jahre, Peetz ebenfalls eine 12. Klasse und ist 18 Jahre. Während Heinz die Arbeit „Konzeption und Durchführung einer Totholzinventur im Staats- und Privatwald“ eingereicht hat, beschäftigt sich Peetz in seinem Projekt mit den „Auswirkungen des Klimawandels auf den Basalflächeninkrementen“. Und beide konnten die Jury mit ihrem Projekt überzeugen. Im Bereich Biologie im Wettbewerb Jugend forscht, belegt Heinz zusammen mit einer Schülerin aus Hof den zweiten Platz und Peetz alleine den Dritten. Einen ersten Platz gab es in diesem Jahr nicht.

Oberfränkischer Schulpreis für das Gymnasium

Horst Pfadenhauer, Schulleiter des MGF, freut sich über die Ehrungen seiner Schüler: „Als Schulleiter bin ich besonders stolz auf meine Gewinner. Es dokumentiert die sinnvolle Seminargestaltung, wie wir sie hier an der Schule machen.“ Als die Schüler ihm die Projekte vorgestellt haben, habe er sofort gemerkt, welche Energien in die Arbeiten geflossen sind. „Dass diese Energien jetzt in echten wissenschaftlichen Arbeiten stecken, ist beeindruckend,“ ergänzt er. Auch Matthias Kohles, Lehrer am MGF und Betreuer der Jugend forscht Projekte, hat nur lobende Worte für seine Schüler. „Die Erarbeitung der Projekte hat im Distanzunterricht angefangen. Und, dass die Schüler die Kraft und Motivation aufbringen, im Distanzunterricht diese Arbeiten abzuliefern, ohne mich als direkten Ansprechpartner vor Ort zu haben, das ist schon erstaunlich und freut mich sehr.“

Aber nicht nur die Schüler des Gymnasiums, auch die Schule selbst, hat an diesem Tag eine Auszeichnung erhalten. Als eine, von zehn Schulen, bekam das MGF den oberfränkischen Schulpreis verliehen – zum vierten Mal in Folge. Den Preis habe die Schule auch dank Jana Trier, sagen Kohles und Pfadenhauer. Die 17-Jährige ist ebenfalls Schülerin des MGF und besucht die 12. Klasse. Auch sie hat an dem Wettbewerb teilgenommen. Und obwohl sie mit ihrem Projekt nicht zu den Gewinnern zählt, habe sie dennoch großen Einfluss auf den Gewinn des Schulpreises, wie Kohles erzählt: „Den Schulpreis haben wir aufgrund der insgesamt guten Leistung aller unserer drei Schüler gewonnen.“

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