Auch im Jahr 2025 ist das Geld bei den Festspielen knapp. Dies zeigte sich nicht nur in einem abgespeckten Jubiläumsprogramm. Statt elf Werke Richard Wagners werden 2026, in dem 150 Jahre Bayreuther Festspiele gefeiert werden, lediglich sieben zu hören sein. Die Werkauswahl sei „dramaturgisch begründet“, ließ der Grüne Hügel wissen. Die von der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth überraschend über ihren Gesellschafteranteil hinaus angebotene eine Million Euro lehnte die Festspielleitung ab. Diese war nämlich zweckgebunden und sollte für die Aufführungen von „Lohengrin“ und „Tannhäuser“ verwendet werden.