Die Verabschiedung im Hofgarten-Saal des Friedrichsforums hallt noch ein bisschen nach. Das erste Wochenende, das Thomas Ebersberger nicht mehr in der Position des Bayreuther Oberbürgermeisters verbracht hat, ist vorbei. Auf seinen Wunsch hin genau der richtige Moment, um über die vergangenen sechs Jahre zu sprechen – und darüber, was er selbst in Zukunft vorhat. Nach sechs Jahren, die voll waren mit Terminen und Arbeit für die Stadt – mit vielleicht 14 Tagen Urlaub im Jahr, „gestückelt, und am Handy immer erreichbar“, wie Ebersberger am Montag im Gespräch mit unserer Redaktion sagt. „Es verfallen Urlaubsansprüche aus der Zeit für rund 20.000 Euro.“ Allerdings zieht Ebersberger auch aus diesen Jahren eine positive Bilanz: „Es gab bei mir keinen Tag im Leben, an dem ich mich über meinen Beruf aufgeregt hätte“, sagt er, während sein Hund Rudi mit dem Ball im Maul angeflitzt kommt – und um den nächsten Wurf bettelt.