Als Boris Becker vor 20 Jahren in München wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde, kam er mit einem blauen Auge davon. Das Gericht ließ es bei einer zweijährigen Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe bewenden. Im Prozess in seiner Wahlheimat London wegen Insolvenzverschleppung halten Beobachter nun eine Gefängnisstrafe für die deutsche Tennis-Ikone aber für möglich. Anfang des Monats wurde der 54-Jährige in vier von 24 Anklagepunkten schuldig gesprochen, am Freitag soll das Strafmaß verkündet werden.