Da steht er, im Zentrum der Bühne: Richard Wagner. Als Statue, einen guten Meter hoch, ganz in Pink, die Arme flehend gen Himmel erhoben, als wüsste er schon, was passieren wird. Gleich werden sie kommen, diese banausigen Bajuwaren, Nachfahren der Untertanen des kunstsinnigen bayerischen Märchenkönigs, der ihn einst so schätzte und förderte, und sie werden sein Werk fleddern. Zusammenstreichen werden sie seinen genialen Opern-Zyklus „Der Ring des Nibelungen“.