In Marktredwitz Feuerwehr rückt zu Brand in Kindergarten aus

Matthias Bäumler
Innerhalb von Minuten löschten die Aktiven der Feuerwehr den Brand. Foto: Matthias Bäumler

Ein Wäschetrockner im Keller der Kita Sankt Elisabeth in Marktredwitz fängt Feuer. Zu dem Zeitpunkt sind keine Kinder in dem Gebäude.

Schreckensmomente für eine Reinigungskraft im katholischen Kindergarten Sankt Elisabeth in der Von-Gluck-Straße in Marktredwitz. Am Freitag um 15.30 Uhr ist sie allein in dem Gebäude und hat gerade eine Ladung Wäsche im Trockner. Als sie während der Reinigungsarbeit im Wäschekeller nachsieht, qualmt es bereits heftig aus der Maschine. „Ich habe noch schnell den Stecker herausgezogen und die Wäsche herausgenommen. Dann bin ich schnell nach oben und habe die Feuerwehr informiert“, berichtet sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Marktredwitzer Wehr ist ist mit zwei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter innerhalb von Minuten am Brandort. „Unsere Atemschutzträger haben sich sofort ein Bild von der Lage verschafft und damit begonnen, den Trockner zu löschen“, sagt Einsatzleiter Stadtbrandmeister Heinz Jahreis. Über die Höhe des möglichen Schadens will er am Freitagnachmittag noch nicht spekulieren. „Das Kellergeschoss ist ziemlich verraucht. Daher haben wir das Gebäude komplett gelüftet.“ Jahreis vermutet einen technischen Defekt als Ursache für den Brand, will sich aber natürlich nicht festlegen.

Zum Glück: Kein Kind im Kindergarten

Kindergartenleiterin Annett Polster ist am Nachmittag ebenfalls schnell an ihren Arbeitsplatz geeilt. „Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen.“ Alle 53 Kinder waren zum Brandzeitpunkt bereits daheim. Ob nach dem verlängerten Wochenende am Dienstag der normale Betrieb weiterlaufen kann, vermag Annett Polster am Freitagnachmittag noch nicht zu sagen. „Oben habe ich den Rauch gar nicht gerochen. Ein Problem ist allerdings die Frage, ob wir so schnell wieder Wasser haben werden.“

Dem Vernehmen nach gibt es einen Defekt an der Wasserleitung. Genaueres war am Freitagnachmittag nicht klar.

Obwohl die Gegend relativ belebt ist und viel Betrieb herrschte, gab es keine Gaffer – Feuerwehr, Polizei und Sanitäter konnten ungehindert arbeiten. Erleichtert über die schnelle Hilfe war vor allem die beherzt reagierende Reinigungskraft, der die Aufregung des Nachmittags ins Gesicht geschrieben stand.

 

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