Man musste kein eingefleischter Anhänger des EV Landshut sein und brauchte auch kein Übermaß an Empathie, um Mitgefühl mit Leif Carlsson zu haben. Der saß da, wie ein Häufchen Elend, nachdem sein Team einen fast schon sicher geglaubten Dreier aus den Händen gegeben hatte. „Das ist echt schwer für uns. Die Jungs sind enttäuscht. Ich finde das sehr schade, wir waren nur 22 Sekunden von diesen drei Punkten entfernt“, gab der Landshuter Coach am Montagabend bei der Pressekonferenz kleinlaut zu Protokoll. Kurz zuvor hatte seine Mannschaft im DEL2-Duell bei den Bayreuth Tigers nicht nur die 2:1-Führung in der 60. Minute verloren, sondern danach auch noch den Zusatzpunkt abgegeben. Carlssons Leid, war Petri Kujalas Freud. Denn dank der beiden Zähler tankte die Mannschaft des Bayreuther Trainers nicht nur wichtiges Selbstvertrauen für die hohe Auswärtshürde am Freitag um 19.30 Uhr bei den formstarken Tölzer Löwen (zwölf Punkte aus den zurückliegenden fünf Spielen) und das nicht minder wichtige Heimspiel gegen Schlusslicht EC Bad Nauheim am Sonntag um 17 Uhr, sondern verbesserte auch ihre Position im immer heißer werdenden Rennen um den so begehrten achten Platz.