„Wir sagen immer: Es wird eine Begegnungsstätte für Jung und Alt, ein Ort der Ruhe“, sagt Ulrike Parchent aus dem Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde Eckersdorf. Am 1. Januar 2025 ist es so weit: Ab diesem Tag ist der Friedhof entwidmet. Aktuell sind noch neun Gräber auf der oberen Ebene des Friedhofs sichtbar, sie sollen zeitnah weichen. Zumindest die Grabplatten und die Blumen, alles Sichtbare. „Die Särge werden nicht entfernt.“ Drei Grabsteine sollen an die Friedshofsmauer versetzt werden und dort stehenbleiben. „Damit man weiterhin sieht, dass hier ein Friedhof war.“ Bei allen künftigen Nutzungen soll die besondere Würde des Ortes gewahrt bleiben. „Hier wird kein Fußball gespielt werden.“