So wie in Bayreuth: Im vergangenen Jahr hat das Tierheim schon einmal um Heizöl-Spenden gebeten. 1728 Euro gingen ein. 34 Einzelspenden, zwölf als Überweisung, der Rest in bar. Die meisten Spender waren Frauen, die höchste Einzelspende: 500 Euro. In diesem Jahr ist der Tankwagen für den 13. Dezember bestellt. Kristin Köhler sagt, sie hoffe auf die Vorweihnachtszeit und Spenden vor Ort. Ein Zuschuss kommt von der Stadt Bayreuth: 22 000 Euro jedes Jahr. Ein Teil geht als Unterstützung an den Bayreuther Tierschutzverein, ein Teil ergibt sich aus gesetzlichen Verpflichtungen: Die Stadt muss einen Betriebskostenzuschuss leisten, sagt eine Sprecherin. Außerdem hat das Tierheim selbst viel getan, um Heizkosten zu sparen: Den Gang heizen sie nicht, die Futterküche auch nicht, ein Thermostat regelt die Heizung so, dass sie nachts erst spät anspringt. Und für die Wäsche wird Nachtstrom genutzt. Außerdem sind die Klappen an den Türen jetzt dichter. Kristin Köhler sagt: „Früher hat es so gezogen, dass in den Hundezwingern das Wasser in den Schüsseln gefroren ist.“