Man sollte Petri Kujala einfach beim Wort nehmen. Als der Trainer der Bayreuth Tigers im Vorfeld des DEL2-Derbys in Selb sagte, man könne auch mit elf Feldspielern Power-Eishockey spielen, klang das doch sehr nach dem lauten Pfeifen im finsteren Wald. Wie sich im Nachhinein herausstellte, war es ein kühner Plan, ja vielmehr ein Versprechen. Die Bayreuther, in der Tat mit nur elf Feldspielern angereist, imponierten bei den Selber Wölfen mit einer kaum für möglich gehaltenen Energieleistung und gewannen vollkommen verdient mit 6:4 (3:1, 2:1, 1:2).