Kippen? Kannste knicken!

Andrea Franz

Immer weniger Jugendliche in Deutschland greifen zur Zigarette; und die Zahl der Nieraucher steigt.

Mit der Fluppe im Mund lässig im Freundesgrüppchen stehen und sich cool fühlen? Von wegen. Die Zigarette hat in den letzten zehn Jahren mächtig an Coolness eingebüßt. Gegenüber dem Höchstwert im Jahr 2001 hat sich der Anteil rauchender Jugendlicher bis 2010 mehr als halbiert. Nur noch 13 Prozent der Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren greifen zur Zigarette. Damit hat sich ihr Anteil von 28 Prozent im Jahr 2001 mehr als halbiert. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von 2010.

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Rauchen ist out

Parallel zum Rückgang der Zahl jugendlicher Raucher, ist der Anteil der Nieraucher in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Wie die BZgA-Studie zeigt, geben 68 Prozent der minderjährigen Jugendlichen an, noch nie in ihrem Leben geraucht zu haben. Im Jahr 2001 waren es nur 41 Prozent.

Für die meisten Jugendlichen sei Rauchen heute völlig out, sagt Prof. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Nichtrauchen habe sich in unserer Gesellschaft vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fest etabliert. Es gehöre für sie immer mehr zu einem positiven Lebensstil.