Ab dem 1. Juli gilt bei den Notdienstkreisen der Apotheken im Landkreis Wunsiedel eine neue Einteilung: Von einem Zehn-Tage-Rhythmus wechselt die Einteilung zu einem Zwölf-Tage-Rhythmus. Dahinter verbirgt sich allerdings ein Problem, das in der Öffentlichkeit – und von der Politik – kaum wahrgenommen wird: Immer mehr Apotheken schließen. Das hat mehrere Gründe, vor allem aber einen finanziellen. Denn im Gegensatz zur landläufigen Meinung, dass sich die Apotheker gerade in der Pandemie dumm und dämlich verdient hätten, arbeiten vielen Pharmazeuten an der Existenz- und Leistungsgrenze. „Wir sind seit Jahren strukturell unterfinanziert“, sagt dann auch der Pressesprecher der Apotheken im Landkreis Wunsiedel, Martin Gebhardt.