Im Oktober Kulmbacher Kreisstraße wegen Bauarbeiten gesperrt

Der Landkreis Kulmbach investiert in die Sanierung der Kreisstraßen. Für Autofahrer bedeutet das, dass sie Anfang Oktober auf einer Strecke besser etwas mehr Zeit einplanen sollten.

Während der Bauarbeiten ist eine Umleitungsstrecke ausgeschildert. Foto: picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Landkreis Kulmbach hat in diesem Jahr beträchtliche Mittel in die Instandhaltung seines Straßennetzes investiert. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor.

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Insgesamt wurden heuer rund eine Million Euro für die Sanierung von Kreisstraßen ausgegeben. Auf einer Gesamtstrecke von 6,12 Kilometern wurden verschiedene Bauprojekte durchgeführt, um die Straßenqualität langfristig zu sichern, heißt es.

Restarbeiten an der KU 22 bei Eisenwind: Weitestgehend abgeschlossen ist die Sanierung der Kreisstraße KU 22 zwischen Eisenwind und der Landkreisgrenze in Richtung Gössersdorf sowie im Einmündungsbereich der B 303 in Richtung Eisenwind. Nach erfolgten Bankettarbeiten durch die Straßenmeisterei Kulmbach ist die Straße seit dem 12. September, zunächst noch mit Geschwindigkeitseinschränkung, wieder für den Verkehr freigegeben. Aktuell werden in diesem Bereich noch Restarbeiten durchgeführt. Der betroffene Streckenabschnitt hat eine Gesamtlänge von rund 1,2 Kilometern. Die Deckensanierungsarbeiten wurden zwischen dem 2. und 6. September ausgeführt.

Die Kosten für dieses Bauprojekt belaufen sich auf rund 155 000 Euro. Die Ausführung der Arbeiten hatt die Guttenberger Straßenbaugesellschaft übernommen. Im Zuge der Maßnahme nutzte auch die Gemeinde Rugendorf die Gelegenheit, den sanierungsbedürftigen Kreuzungsbereich in Rugendorf auf einer Länge von etwa 200 Metern zu erneuern.

Diese Arbeiten profitierten von Synergieeffekten mit dem Landkreis-Projekt und führten zu einer Verbesserung der Verkehrssituation in diesem Bereich.

Geplante Deckensanierung im Herbst: Die Kreisstraße KU 17 zwischen Limmersdorf und der Einmündung in die Staatsstraße 2189 bei Thurnau (Industriegebiet) wird auf einer Strecke von etwa 805 Metern saniert. Die Arbeiten sollen, abhängig von den Witterungsverhältnissen, voraussichtlich im Zeitraum vom 7. bis 11. Oktober erfolgen. Für die Zeit der Bauarbeiten ist die Umleitung über die KU 19 - KU 07 sowie St 2189 und umgekehrt vorgesehen. Die Kosten für diesen Abschnitt betragen rund 90 000 Euro.

Abgeschlossene Sanierungen: Mehrere Sanierungsprojekte wurden in diesem Jahr bereits erfolgreich abgeschlossen. Es handelt sich um folgende Baumaßnahmen:

•Auf der KU 33 zwischen Schimmendorf und Kirchleus wurde auf einer Strecke von 1,5 Kilometern die Deckschicht erneuert. Die Arbeiten wurden bereits am 24. Mai abgeschlossen und kosteten rund 360 000 Euro.

•Auf der KU 05 zwischen Lanzenreuth und der Einmündung der KU 16 wurden neben der Sanierung der Fahrbahndecke auch 180 Meter Muldenrinne im Bereich der Ortsdurchfahrt erneuert. Die Arbeiten fanden zwischen dem 21. und 31. Mai unter halbseitiger Sperrung statt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 95 000 Euro.

•Die KU32 zwischen Neuenreuth und der Einmündung nach Appenberg (Markt Mainleus) wurde ebenfalls instandgesetzt. Auf der 2,2 Kilometer langen Strecke wurden zusätzlich angrenzende Spitzgrabenrinnen erneuert. Die Arbeiten dauerten vom 21. bis zum 31. Mai und kosteten den Landkreis rund 290 000 Euro.red