Tauziehen vor dem Landgericht Pilsen um die Auslieferung von Neonazi Marla Svenja Liebich nach Deutschland. Das Landgericht hat die Entscheidung auf den 1. Juni verschoben - nach zwei Stunden Verhandlung ohne Angabe von Gründen. Zuvor hatte Liebich eine Zustimmung zur Auslieferung nach Deutschland erneut abgelehnt. „Das kann ich nicht, weil ich im Gefängnis getötet würde“, sagte die verurteilte Rechtsextremistin. Liebich bleibt damit vorerst im Männergefängnis in Tschechien und wird nicht in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz verlegt.