Im Fall eines Stromausfalls Notfallregal im Rathauskeller

Die ersten Dinge, wie Wasservorrat und Teelichter sind bereits gebunkert im Notfallregal im Keller des Heinersreuther Rathauses, zeigt Bürgermeisterin Simone Kirschner. Foto: /Gabi Schneter

Was tun, wenn ein Blackout kommt? Stromausfall für längere Zeit? Ein Regal mit dem Nötigsten wird zur Zeit im Heinersreuther Rathaus eingerichtet. Im Keller.

„Wir haben erste Vorkehrungen im Rathaus getroffen, ohne Panik machen zu wollen,“ sagt Bürgermeisterin Simone Kirschner, CSU, in Heinersreuth. „Im Keller des Rathauses steht ein Notfallregal und manche wichtige Dinge haben wir auch auf Papier ausgedruckt, für den Fall, dass die Computer ausfallen.“

Treppen erleuchtet

Der Weg nach unten wird mit Treppenleuchten erhellt, die im Notfall von Batterien gespeist werden. Wasserflaschen und Cola stehen hier bereit und Teelichter. Decken und vielleicht Ravioli-Dosen – aber mit Dosenöffner - fehlen noch. Und so manches andere, was sich im Laufe der Zeit noch ergibt. In wenigen Wochen wird das Rathaus auch mit einer Photovoltaik-Anlage mit Speicher ausgerüstet.

Notstromaggregat bei der Feuerwehr

Über die Notstromversorgung mit Hilfe von Stromaggregaten in den anderen gemeindlichen Liegenschaften wurde bereits gesprochen. Die Kosten dafür liegen bei rund 2000 Euro pro Gebäude. „Vorbildlich gerüstet ist die Heinersreuther Feuerwehr, die bereits über ein Notstromaggregat verfügt, und damit im Notfall auch ein Anlaufpunkt für die Bürger wäre,“ sagt Kirschner.

Wasserversorgung sicherstellen

Um die Wasserversorgung für die Gemeinde im Fall eines mehrtägigen Stromausfalls sicherzustellen, gab es Gespräche. Aber ob man ein Dieselaggregat mitten in ein Wasserschutzgebiet hineinstellen sollte, findet Kirschner mehr als fraglich. Diese Überlegungen würden außerdem zentral vom Wasserwirtschaftsamt geleitet. Was in jedem Fall ganz sicher sei: „Eine hundertprozentige Absicherung werden wir nicht hinbekommen.“

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