Der Mann, der früher in Hummeltal und jetzt im Landkreis Bamberg wohnt, wurde im Februar dieses Jahres zu zwei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann den Schuppen in der Geseeser Straße angesteckt hatte und ein Abbrennen des benachbarten Wohnhauses billigend in Kauf genommen hatte. In diesem Haus wohnten die Eltern seiner Ex-Freundin. Mit dieser hatte der Angeklagte ein Kind. Das Kind hielt sich oft bei den Großeltern auf. Es tobte ein Streit ums Sorge- und Umgangsrecht. Am Tag vor dem Brand sei dem Angeklagten der Zugang zu seinem Kind verweigert worden.