Khartum - Die paramilitärische Miliz Rapid Support Forces (RSF) hat nach Angaben des Sudanesischen Ärztenetzwerks innerhalb von drei Tagen mindestens 1.500 unbewaffnete Zivilisten in der Stadt Al-Faschir in der Region Darfur getötet. Die RSF hatte am Wochenende die Kontrolle über die stark umkämpfte Stadt gewonnen. Die Zivilisten seien getötet worden, als sie versuchten, aus Al-Faschir zu fliehen, teilte das Ärztenetzwerk mit. Die Angaben lassen sich nicht überprüfen.