Stefan Geißler besitzt ein feines Gehör, allerdings: Selbst zum allerbesten Talent gehört erst einmal unermüdlicher Fleiß, soll das Spiel meisterhaft werden. Schon vor Jahren zeichnet sich sein zweigleisiger Weg ab. Er lernt das Malerhandwerk bei einem Schulpraktikum kennen und schätzen. Damals arbeitet er bei Malermeister Thorsten Weiß in Krögelstein mit, und beginnt mit 15 Jahren die Ausbildung, die er später mit der Gesellenprüfung erfolgreich abschließt. Seine Berufswahl beeinflusst hat sein Cousin, der mauern und verputzen kann. „Bei dieser Arbeit geht der Tag schnell rum, und es wird nie langweilig“, sagt Stefan Geißler zufrieden.