Hollfeld: bunt statt grau Sprayer auf der Pumptrack-Anlage

Gabi Schnetter (1)

Bunt, richtig bunt wird es am Mittwoch, 2. September, ab 12 Uhr, auf der Pumptrack-Anlage in Hollfeld zugehen. Die Sprayer übernehmen die Macht!

Carina Kolb vom Kreisjugendring und Steffen Schmidt, Hollfelder Jugendtreff, bei den Vorbereitungen für den Sprayer-Nachmittag am Mittwoch, 2. September, auf der Pumptrack-Anlage in Hollfeld. Foto: Gabi Schnetter

Einmal wie der mutige Banksy, der wohl bekannteste Street-Art-Künstler unterwegs sein, mit Farben und Spraydosen nach Lust und Laune hantieren, und dazu noch legal. Wer möchte das nicht?

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Workshop des Kreisjugendrings

Carina Kolb vom Kreisjugendring Bayreuth macht es möglich. Sie hatte die Idee, in den Sommerferien einen Workshop anzubieten für alle, die sich von zwei Graffiti-Künstlern zeigen lassen wollen, wie man zu richtig guten Ergebnissen kommt, wenn man mit Spraydosen arbeitet. Eingeladen hat sie zwei bekannte Nürnberger: Lorenz, mit dem Künstlernamen Thor und Philip (Soma). Die beiden blicken gemeinsam auf 30 Jahre Erfahrung in der Szene zurück, und seit rund vier Jahren sind die beiden als Team in ganz Deutschland unterwegs, gestalten Wände aller Art und geben Graffiti-Workshops. Ihr Anliegen: „Wir wollen unser Können auch an die nächste Generation weitergeben.“

Graffiti-Künstler aus Nürnberg

Im März 2026 hatten die beiden für mediale Aufmerksamkeit gesorgt, als sie im Auftrag von Stadtgestaltungsprojekten eine große Mauer am Oberen Bergauerplatz in Nürnberg gestalten durften.

Jetzt also ein Jugend-Workshop mit dem Kreisjugendring in Hollfeld, unterstützt von der Kurier-Stiftung „Menschen in Not“.

Jede Menge Betätigungsfeld

Flächen für die angehenden Graffiti-Künstler werden auf der momentan noch recht grauen Pumptrack-Anlage ausreichend zur Verfügung stehen: „Bushaltestelle“, Halfpipe und Bauzaun dürfen von den Nachwuchssprayern – unter Anleitung – verschönert werden. Und auch das Logo der Kurier-Stiftung, das Herz, wird mit eine Rolle spielen. Für kleinere Aktionen gibt es Pappkartons, Netze oder Leinwand. 15 Jungs und acht Mädchen haben sich für die Veranstaltung des Kreisjugendrings angemeldet. Weitere Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich, teilen die Veranstalter zum Projekt mit.

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