Hoher Besuch: Serienmeister Zerbst beim SKC Eremitenhof

Ein Publikumsmagnet war Timo Hoffmann (im Vordergrund) bei der Weltmeisterschaft 2015 in Speichersdorf. Ein wenig von dieser Atmosphäre erhofft man sich nun auch beim SKC Eremitenhof, wenn der Neudrossenfelder das Meisterteam von Rot-Weiß Zerbst anführt. Foto: Peter Kolb

KEGELN. Auf hohen Besuch freut man sich beim SKC Eremitenhof Bayreuth: Der Landesliga-Aufsteiger erwartet am Samstag um 13 Uhr auf der Anlage in der Eremitenklause den deutschen Serienmeister Rot-Weiß Zerbst zu einem Vorbereitungsspiel.

Der Verein aus Sachsen-Anhalt spielt schon lange eine dominierende Rolle in der Bundesliga. Seit er 2006 zum ersten Mal die Meisterschaft gewann, hat er den Titel nie mehr abgegeben und mittlerweile bereits 13 Mal nacheinander erfolgreich verteidigt. Der dreimalige Gesamtsieg der Champions League (2010, 2015, 2017) und der achtmalige Gewinn des Weltpokals belegen zudem auch internationale Spitzenklasse.

Maßgeblichen Anteil daran hat Timo Hoffmann. Der in Neudrossenfeld lebende gebürtige Bayreuther spielt seit 2004 für Zerbst, ist dort Teamkapitän und auch als Senior der Mannschaft mit 49 Jahren ein beständiger Leistungsträger. Ihm ist es auch zu verdanken, dass der Serienmeister immer wieder einmal in Bayreuth trainiert. Angesichts der Erfolge in den vergangenen Jahren, muss man ihn nach den Zielen für die am 14. September beginnende neue Saison nicht lange fragen: „Es wäre schon vermessen, wenn wir sagen würden, wir wollen nur die Klasse halten“, sagt Hoffmann schmunzelnd. „Vorrangig ist wieder die Deutsche Meisterschaft. Und wir wollen auch internationale Titel holen, obwohl das sehr schwer wird.“

Aus dem Meisterteam der Vorsaison fehlen nun zwar zwei Akteure, aber ein Niveauverlust zeichnet sich nicht ab. Für den Österreicher Philipp Vsetecka kam Mit Florian Fritzmann aus Bamberg der Sechste der Liga-Schnittliste, und selbst für den zehn Jahre lang für Zerbst spielenden Slowenen Boris Benedik fand Hoffmann vielleicht sogar mehr als gleichwertigen Ersatz: Vom Italienischen Meister KK Neumarkt kam Igor Kovacevic, der im Mai in Tschechien zum wiederholten Male mit Serbien die Weltmeisterschaft gewonnen hat. Im Finale gelang ein 6:2-Sieg gegen das deutsche Team, in dem neben Nationaltrainer Timo Hoffmann noch vier weitere Zerbster standen: Jürgen Pointinger, Thomas Schneider, Manuel Weiß und Mathias Weber. Letzterer wird in Bayreuth aber urlaubsbedingt fehlen, und der Einsatz von Kovacevic ist aus privaten Gründen fraglich.

 

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