Hochwasserlage Hochwasser im Bayreuther Land rückläufig

Die Schneeschmelze führt zu steigenden Pegeln. Während sich im Landkreis Bayreuth die Lage entspannt, waren die Feuerwehren am Wochenende vor allem im Landkreis Kulmbach im Einsatz.

Besonders im Ahorntal kam es zu Einsätzen der Feuerwehren. Foto: Stefan Brand

Bayreuth - Wie der Kreisfeuerwehrverband am Sonntag auf Nachfrage meldete, kam es vor allem im Ahorntal und im Raum Mistelgau zu Feuerwehreinsätzen. „Im Großraum Ahorntal war der Schwerpunkt“, sagte Sprecherin Carolin Rausch. Dabei lag der Fokus auf Freitag. Von mittags bis spät in die Abendstunden seien die Einsatzkräfte unterwegs gewesen. Teilweise waren Straßen und Sportplätze überschwemmt. Auch vollgelaufene Keller und unterspülte Brücken seien gemeldet worden. „Danach hat sich die Lage entspannt“, sagte Rausch. Am Samstag wurden bereits rückläufige Wasserstände gemeldet. Schon am Donnerstag, so Rausch, seien teilweise Bäume im Landkreis aufgrund der Schneelast umgekippt und hätten Straßen versperrt.

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In der Sandsackabfüllanlage des Landkreises in Kirchenbirkig haben die Feuerwehren Vorsorge für Hochwassersituationen betrieben. „Wir sind bestens gewappnet und haben genügend Sandsäcke zur Verfügung“, sagte Rausch. Laut der Wetterprognose wird es in den kommenden Tagen wärmer. Bei steigenden Temperaturen sei mit weiteren Einsätzen aufgrund der Schneeschmelze zu rechnen.

Ein Sprecher der Bayreuther Feuerwehr sagte, die Bayreuther Straßen seien weitgehend schneefrei und eine Hochwassergefahr bestehe nicht. Auch nach Angaben der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach hat es in Bayreuth keine nennenswerten Einsätze gegeben.

Die Feuerwehren waren allerdings am Samstag im Landkreis Kulmbach gefordert. Zum Beispiel in Neudrossenfeld, Berndorf, Neuenmark und Mainleus. An einigen Stellen war etwa der Main über die Ufer getreten. Auch im Kulmbacher Oberland sei die Feuerwehr gerufen worden. Doch insgesamt seien alles kleinere Einsätze gewesen.