Medaillen bei Olympischen Spielen zu gewinnen, ist für viele Nationen ein erstrebenswertes Ziel. Und für manche Länder in diesen schwierigen Zeiten sogar extrem wichtig. Nachdem die ukrainische Säbelfechterin Olha Charlan einen deutlichen Rückstand gegen Choi Sebin (Südkorea) aufgeholt und doch noch Bronze geholt hatte, sank sie auf die Knie und küsste den Boden. „Diese Medaille ist für mich besonders, weil sie für mein Land ist, für die Menschen in der Ukraine, für die Soldaten, die sie verteidigen“, sagte sie, „und sie ist auch für die Sportler, die nicht hierher kommen konnten, weil sie von Russland getötet worden sind.“