Hochbrücken-Sperrung in Bayreuth SPD fordert Maßnahmen zur Verkehrsentlastung

Durch die Hochbrücken-Sperrung kommt es zu Staus in Bayreuth, Lainecker sehen eine Gefahr für Schulkinder. Mit zwei Maßnahmen wollen die Antragssteller Abhilfe schaffen.

Die offizielle Umleitung um die Hochbrücken-Sperrung ist in der Karte grün markiert. Einige Pendler aus dem Osten nutzen die rot-markierten Wege, an denen es sich derzeit besonders staut. Foto: rafik-Redaktion

Wie die SPD-Stadtratsfraktion am Donnerstag mitteilt, hat sie einen Antrag eingereicht, um das aktuelle Verkehrsgeschehen aufgrund der Sperrung der Hochbrücke im Bayreuther Industriegebiet zu entlasten. Unterzeichnet ist der Antrag von Stadtrat Jörg Grieshammer und zweitem Bürgermeister Andreas Zippel.

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Wie berichtet kommt es im morgigen Berufsverkehr in mehreren Bereichen zu Staus und Verzögerungen. Zudem nutzen einige Autofahrer statt der offiziell ausgeschilderten Umleitung Schleichwege, auch durch den Stadtteil Laineck.

Dazu heißt es auch im aktuellen SPD-Antrag: „Mit der Sperrung der Hochbrücke wurde über die Bindlacher Allee und die Weiherstraße eine Umleitungsmöglichkeit geschaffen, die dem hohen Verkehrsaufkommen gerecht wird. Derzeit nutzen jedoch viele den Weg über die Warmensteiner Straße / Bernecker Straße, die für dieses Verkehrsaufkommen nicht ausgerichtet sind.“

Diese Maßnahmen werden vorgeschlagen

Die Strecke durch Laineck wollten die Antragssteller „keineswegs attraktiver“ wie sie betonen. „Allerdings sollten so schnell wie möglich Maßnahmen getroffen werden, um insbesondere den Anwohnern aus Laineck zu helfen. Diese sind auch besonders durch den Schleichverkehr über die Schützenstraße betroffen.“ Konkret schlägt die SPD folgende Maßnahmen vor:

  • Umstellung der Ampelschaltung an der Kreuzung Bernecker Straße, sodass der Verkehr aus Richtung Warmensteinacher Straße schneller abfließen kann.
  • Maßnahmen, um den Schülern im Schulverkehr den Übergang über die Warmensteinacher Straße zur Bushaltestelle stadteinwärts zu ermöglichen, zum Beispiel durch Aufstellen einer sehr kurz geschalteten Bedarfsampel für die Zeit des Schülerverkehrs.

Den Antragsstellern sei bewusst, dass die Umstellung von Ampeln und das Aufstellen von Bedarfsampeln Kosten und Aufwand verursachten. „In diesem Fall würden Sie aber erheblich zur Entlastung für die Anwohner und für den Schülerverkehr beitragen“, heißt es im Antrag.