Dass sich ausgerechnet jetzt der Klimawandel in wahrscheinlich noch nie dagewesener Brutalität bemerkbar macht, hat wahrlich ein schlechtes Timing. Natürlich: Er war nie weg und auch in den vergangenen Jahren gab es verheerende Katastrophen. Gleichzeitig haben in der allgemeinen Wahrnehmung andere, akutere Themen das Dauerthema etwas in den Hintergrund gedrängt. Europaweit grassieren seit Wochen riesige Waldbrände, die sich direkt auch auf die Urlaubsgestaltung deutscher Touristen auswirken. Landesweit ächzen Menschen nun schon unter einer zweiten, lang andauernden Hitzewelle. Und nun werden auch die ökonomischen Folgen durch das gravierenden Niedrigwasser mehr und mehr klar. Man spürt den Klimawandel im Geldbeutel und am eigenen Leib.