Da nach Ausbruch des Krieges im August 1914 immer mehr verwundete und schwer verwundete Frontsoldaten ankamen und vom Bahnhof zum Lazarett, dem „Haus Ruth“ in der Wirsberger Straße, etwa einen Kilometer entfernt, transportiert werden mussten, legte sich die Rotkreuz-Kolonne die einachsige Trage zu. Über Jahrzehnte schlummerte es im Depot, bis Detlef Fischer die Initiative ergriff, das rare Stück restaurieren zu lassen. Für den Leiter der RK-Bereitschaft ist die „Handmarie“, wie sie liebevoll genannt wird, das Urmodell heutiger moderner Tragen, wie sie bei den Rettungsdiensten üblich sind.