London - Schon vor der Attacke auf der London Bridge war Großbritannien wiederholt Ziel von Terroranschlägen. Fälle der vergangenen drei Jahre:

31. Dezember 2018: Bei einer Messerattacke verletzt ein 25-Jähriger an einer Tramstation in Manchester drei Menschen. Es wird wegen Terrorismus ermittelt. Das Urteil gegen den Niederländer somalischer Herkunft: mindestens 11 Jahre Gefängnis.

14. August 2018: Ein 29-Jähriger rast vor dem Londoner Parlament mit dem Auto in Radfahrer, Fußgänger und Polizisten. Mehrere Menschen werden verletzt. Der Brite sudanesischer Herkunft wird unter anderem wegen Terrorverbindungen zu mindestens 15 Jahren Haft verurteilt.

15. September 2017: In einer Londoner U-Bahn geht eine selbstgebaute Bombe hoch und verletzt mehr als 50 Menschen. Der Täter, ein junger Flüchtling aus dem Irak, muss für mindestens 34 Jahre hinter Gitter.

19. Juni 2017: Nahe einem muslimischen Gebetshaus in London steuert ein Rechtsterrorist seinen Lieferwagen in eine Menschenmenge. Ein Toter, mehrere Verletzte. Motiv: Hass gegen Muslime. Der Brite aus dem walisischen Cardiff kommt für mindestens 43 Jahre ins Gefängnis.

3. Juni 2017: Mit einem Transporter töten Terroristen erst drei Menschen auf der London Bridge und erstechen dann fünf weitere am Borough Market. Polizisten erschießen die drei Täter. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamiert die Attacke für sich.

22. Mai 2017: Bei einem Bombenanschlag nach einem Popkonzert von Teenie-Star Ariana Grande in Manchester reißt ein britischer, islamistischer Attentäter 22 Menschen mit sich in den Tod.

22. März 2017: Auf der Westminster Bridge in London überfährt ein britischer IS-Anhänger vier Fußgänger und ersticht vor dem Parlament einen unbewaffneten Polizisten, bevor er erschossen wird.