3,7 Millionen Euro sind weg. Im Jahr 2012 vom Konto der NKD in Bindlach transferiert auf das Konto des Tochterunternehmens Sunfortune in Hongkong. Von da ging das Geld auf Konten einer Beratungsfirma in Zypern. Die „Zarando“, ein Unternehmen, das von einem Jugendfreund des damaligen NKD-Chefs Krause geführt wurde, erhielt das Geld nach der Anklage der Hofer Wirtschaftsstaatsanwaltschaft zu unrecht. Schwere Untreue, zumindest zugunsten Dritter, wirft die Anklage Michael Krause vor. Mit angeklagt: Sein damaliger Co-Geschäftsführer und Prokurist Uwe K. aus Bindlach.