Hinter den Kulissen Die Maus kommt ins Festspielhaus

Die Maus und ihr Erfinder Armin Maiwald. Foto: Britta Pedersen/dpa

BAYREUTH. „Die Sendung mit der Maus“ macht zum Start der diesjährigen Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele Station am Grünen Hügel. Die „Bayreuth-Maus“ zeigt in einer XXL-Sachgeschichte, was alles dazugehört eine große Opernproduktion auf die Beine zu stellen. Aus diesem Anlass werden die Maus (Lauffigur) und der Sachgeschichtenmacher Armin Maiwald am kommenden Donnerstag, 25. Juli, auch auf dem Roten Teppich zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele mit dabei sein (gegen 15 Uhr). Am kommenden Freitag, 26. Juli gibt es in der Ring Lounge eine Team-Preview des Maus-Spezials (gezeigt wird der einstündige Director’s Cut). Anwesend sind bei diesem Termin auch der Autor und Regisseur des Maus-Spezials Jan Marschner und der für die Produktion verantwortliche Maus-Redakteur Joachim Lachmuth.  

„Die Sendung mit der Maus“ (WDR) ist bekannt dafür, hinter Türen zu schauen, die für die Öffentlichkeit sonst verschlossen sind, teilten der WDR und die Stadt Bayreuth mit. Einen besonders exklusiven Blick hinter die Kulissen bietet sie jetzt von den Festspielen in Bayreuth. So nah durfte hier bislang noch kein Kamerateam ran: In einer Sondersendung zeigt die Maus, was alles dazugehört, um eine große Oper auf die Beine zu stellen. Aus diesem Anlass werden die Maus und Armin Maiwald bei der Eröffnung der diesjährigen Bayreuther Festspiele auch auf dem Roten Teppich mit dabei sein. Und drei Tage danach findet die TV-Premiere der „Bayreuth-Maus“ statt: am Sonntag, 28. Juli, um 9.30 Uhr im Ersten, um 11.30 Uhr bei KiKA sowie online in der MausApp, unter wdrmaus.de und in der Mediathek.

Eine besondere Überraschung für Musikliebhaber und alle Maus-Freunde hält das Bayreuther Festspiel-Orchester bereit. Zum ersten Mal überhaupt wurde hier im Orchestergraben ein Werk gespielt, das nicht Richard Wagner komponiert hat: Christian Thielemann dirigierte für die Dreharbeiten der „Sendung mit der Maus“ die bekannte extra für das Bayreuther Festspielorchester arrangierte Maus-Melodie von Hans Posegga.

Im Mittelpunkt der XXL-Sachgeschichte stehen die beiden Kinder Kilian und Benjamin aus Bayreuth. Bei der Premiere der Oper „Lohengrin“ zum Auftakt der Festspiele im vergangenen Jahr lieferten sich beide einen Schwertkampf in luftiger Höhe. Für diesen Spezial-Effekt im Bühnenhimmel waren sie in die Rollen von Lohengrin und Telramund geschlüpft. Das Kamerateam der „Sendung mit der Maus“ war mit dabei und durfte auch bei den mehrmonatigen Vorbereitungen zu der großen Operninszenierung hinter die Kulissen schauen: Ob Maske, Bühnentechnik, Schneiderei oder Gesangsproben des Opernstars Tomasz Konieczny und des großen Chors der Bayreuther Festspiele – keine Tür bleibt der Maus verschlossen. So begleitete das Kamerateam auch den weltbekannten Künstler Neo Rauch bei der Arbeit. Gemeinsam mit seiner Frau Rosa Loy gestaltete er die Kostüme und das Bühnenbild zur „Lohengrin“-Neuinszenierung.

„Lohengrin“ wird auch 2019 wieder im Programm der Bayreuther Festspiele aufgeführt. Eröffnet werden die Festspiele in diesem Jahr am 25. Juli mit einer Neuinszenierung der Oper „Tannhäuser“.

 

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