BAYREUTH. Sie waren verstümmelt, traumatisiert, litten an inneren Verletzungen oder hatten schwere Hirnschäden davongetragen: Hunderttausende Soldaten kehrten nach dem Ersten Weltkrieg aus den Schützengräben an den Fronten zurück in ihre Dörfer und Städte. Das Land lag am Boden, es herrschte bittere Not. Oft erste Anlaufstelle für die Soldaten wie auch für die Kriegerwitwen sind die Versorgungsämter, die sich seit 1920 um die sogenannten Kriegsopfer kümmern. In diesem Jahr feiert das Zentrum Bayern Familie Soziales (ZBFS), Nachfolger der Versorgungsämter, einhundertjähriges Bestehen.