Heimatminister Mandatsträger im Minutentakt ins Wirtshaus

Brigitte Grüner
Zum „Prosit der Gemütlichkeit“ stießen (von links) MdL Harald Schwartz, Minister Albert Füracker, Alexander Kroher, Birgit Barth und MdB Susanne Hierl an.bgr Foto: Brigitte Grüner/brigitte grüner

CSU-Oktoberfest mit Heimat- und Finanzminister Albert Füracker folgt der Devise „Näher am Menschen“.

„Endlich kommen wir mal wieder in ein gutes Wirtshaus.“ Selbst der Chauffeur von Albert Füracker kam mit großer Vorfreude zum Oktoberfest nach Michelfeld. Auch der Heimat- und Finanzminister selbst freute sich über einen herzlichen und lautstarken Empfang im Auerbacher Ortsteil.

Die Ankunft des Ministers war von den Organisatoren um Alexander Kroher, dem Vorsitzenden des CSU-Ortsverbands Michelfeld, und von Stadt- und Kreisrätin Birgit Barth bestens geplant und vorbereitet worden. Die Parkplätze direkt vor dem Gasthaus Schenk waren abgesperrt, um die Flächen für die Mandatsträger freizuhalten. Diese kamen im Minutentakt: MdB Susanne Hierl, Minister Albert Füracker und MdL Dr. Harald Schwartz kamen fast gleichzeitig in Michelfeld an. Neben dem obligatorischen Händeschütteln folgte ein lautstarker Salut der Böllergruppe der örtlichen Soldaten- und Reservistenkameradschaft. Ein erstes „Prosit der Gemütlichkeit“ mit vorbereiteten Steinkrügen folgte noch im Biergarten.

Männer am Stammtisch

Im Wirtshaus ging Füracker zuerst auf die Männer am Stammtisch zu und sprach kurz mit ihnen. Die CSU stehe für die Devise „Näher am Menschen“ erklärte er später. Anschließend legte Bürgermeister Joachim Neuß das Goldene Buch der Stadt auf, damit Füracker signieren konnte. „Normalerweise bleibt das Buch im Rathaus.“ Nur bei Ministerbesuchen werde es extra gebracht, erklärte Neuß. Nach diesem formellen Akt folgte der Einzug der Polit-Prominenz in den mit CSU-Fahnen und weiß-gelben Blumen geschmückten Schenk-Saal, während die Michelfelder Blasmusik unter der Leitung von Werner Meisel den Bayerischen Defiliermarsch anstimmte. Am Mikrofon sagte der Minister später, dass dieser Marsch eigentlich nur für den bayerischen Ministerpräsidenten gespielt werde. Diakon Franz-Josef Reck, der vom Ortsvorsitzenden Alexander Kroher noch vor dem hohen Gast aus München begrüßt worden war, erklärte, dass in Michelfeld auch die Kommunionkinder beim Standkonzert nach dem Festgottesdienst den Defiliermarsch zu hören bekommen.

Vor 60 Gästen

In seiner Ansprache vor rund 60 Gästen – meist CSU-Mitglieder – gab sich der Heimat- und Finanzminister nicht nur überzeugt von der Politik der Christsozialen und dem bestens dastehenden Freistaat Bayern, sondern garnierte seine Rede auch mit reichlich Humor. Den Landtagsabgeordneten Harald Schwartz kenne er schon sehr lange. „Damals hatte ich noch volles Haar, und er hatte dunkles Haar.“ Auch in puncto „Bildung“ machte Füracker eine schalkhafte Bemerkung. Für seine Mittlere Reife habe sich bislang niemand interessiert, doch Dr. Schwartz müsse stets damit rechnen, dass seine Doktorarbeit genau unter die Lupe genommen wird. Die CSU-Ortsverbände Auerbach und Michelfeld nahmen das Oktoberfest zum Anlass, treue Parteimitglieder zu ehren.

 

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