Der Auftragseingang ist im Geschäftsjahr 2019 um 150,2 Millionen. Euro auf 2453,8 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz wuchs um 137,2 auf 2383,2 Millionen Euro. Zusätzlich hat KSB das operative Ergebnis in Höhe von 113,6 Millionen gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert.

Bereinigt um die erstmalig erfassten Leasingverbindlichkeiten konnte KSB die Nettofinanzposition um 38,4 auf 293,4 Millionen Euro ausbauen. Angesichts dieser guten Ergebnisentwicklung stimmten die Aktionäre einer gegenüber dem Vorjahr höheren Dividende von drei Euro auf 8,50 Euro für die Stammaktien und von 3,38 auf 8,76 Euro für die Vorzugsaktien zu.

„Wir schütten damit rund 35 Prozent an unsere Aktionäre aus. Das ist in der aktuellen Situation auch ein klares Signal, dass wir von der langfristigen Ertragskraft des Unternehmens überzeugt sind“, sagt Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung.

Ausführlich erläuterte Timmermann den aktuellen Stand des Strategieprojekts „Climb 21“. Mit diesem wird das Unternehmen konsequent auf Märkte ausgerichtet, die wachsen und in denen sich nachhaltig Erträge erwirtschaften lassen. So werden Pumpen und Armaturen auch künftig eigenständige Segmente sein.

Das Segment Pumpen wird künftig in die sechs Marktbereiche Bergbau, Energie, Allgemeine Industrie, Chemie/Petrochemie, Wasser/Abwasser und Gebäudetechnik unterteilt. Das Segment Armaturen wird künftig weltweit unter einer Leitung geführt. „Wir gehen davon aus, ab 1. Juni in der neuen Organisation zu operieren“, sagt Timmermann.

Im Jahr 2019 hat das Unternehmen 78,9 Millionen Euro in Sachanlagen für Modernisierung und Nachhaltigkeit investiert. Schwerpunkte waren Investitionen in die Werke in Deutschland für den Wasser/Abwassermarkt, in Indien für den Energiemarkt sowie in den USA für den Bergbaumarkt.