HANDBALL. Auf den ersten Blick erscheint die Aufgabe für Haspo Bayreuth nur schwer lösbar: Als zweiter Nachrücker geht der Vizemeister der abgebrochenen Bayernliga-Saison vom letzten Platz aus in die am kommenden Wochenende beginnende Spielzeit der aufgestockten 3. Bundesliga mit ihren 72 Mannschaften, von denen 16 absteigen müssen. Zudem hat er trotz des Aufstiegs in die überwiegend halbprofessionelle Spielklasse nichts am Vereinsprinzip geändert, mit lupenreinen Amateuren ins Rennen zu gehen. Unter diesen Vorzeichen wirkt die Ansage von David Schreibelmayer erst einmal recht mutig: „Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken. Zwar sind wir schon ein Außenseiter, aber wir gehen in jedes Spiel mit dem Ziel, zu gewinnen.“