Handwerk Hightech lockt Jugendliche

Symbolfoto: Britta Pedersen/ZB/dpa

KOMMENTAR. Am Montag hat es die Handwerkskammer so richtig krachen lassen. Gleich zwei Vollversammlungen und abends ein Sommerempfang unter anderem mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Hans Peter Wollseifer, dem Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Klare Botschaft: Das Handwerk gilt was.

Dass viele Jugendliche und oft auch deren Eltern das noch nicht so sehen, ist das Problem dieser Wirtschaftsgruppe. Dass ohne Handwerk vieles aus der Industrie gar nicht beim Bürger ankommen würde, so weit denken die wenigsten.

Seit Jahren versucht das Handwerk, sein Image aufzupolieren, etwa mit einer Gleichstellung von Meisterbrief und Uniabschluss. Doch fangen kann man Jugendliche am besten mit Hightech. Und hier hat das Handwerk immer mehr zu bieten. Da ist es auch gut, dass 60 Millionen Euro in Oberfrankens Berufsbildungs- und Technologiezentren fließen.

stefan.schreibelmayer@kurier.de

 

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