Härtetest in Bad Nauheim Tigers zu Gast bei einem DEL2-Konkurrenten

Ein Vorbildcharakter: Gegen HC Banik Sokolov führte Ivan Kolozvary (rechts) die Bayreuth Tigers das erste Mal als Kapitän aufs Eis. Der 36-Jährige ist damit Nachfolger von Jozef Potac, der seine Karriere beendet hat. Foto: Peter Kolb

EISHOCKEY. Es wird nicht leichter für die Bayreuth Tigers – und es geht Schlag auf Schlag. Nach dem durchaus passablen Test gegen den tschechischen Zweitligisten HC Banik Sokolov steht am Sonntag das Duell mit einem DEL2–Konkurrenten auf dem Plan. Um 16.30 Uhr sind die Bayreuther zu Gast beim EC Bad Nauheim.

Bei den Wetterauern wird das Vorbereitungsspiel als Highlight am Rande des Stadionfests beworben. „Das Spiel wird garantiert kein Selbstläufer, dafür aber ein hervorragender Test für die nahe DEL2-Saison“, wird EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein auf der vereinseigenen Homepage zitiert.

Dessen Mannschaft hat am zurückliegenden Wochenende bereits einen vielversprechenden ersten Test beim Dornbirner EC hinter sich gebracht. Beim österreichischen Erstligisten zogen sich die Nordhessen nach Abschluss eines sechstägigen Trainingslagers mit 3:4 sehr achtbar aus der Affäre. Aktuell ist die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer bei einem Vorbereitungsturnier in Herne zu Gast, ehe sie am Sonntag Testspielpremiere vor den eigenen Fans feiert.

Die Tigers haben diese schon hinter sich gebracht. „Es war ganz okay“, bilanziert Trainer Petri Kujala das 2:5 im Vorbereitungsspiel gegen Sokolov in gewohnter Nüchternheit. „Sokolov hatte ein bisschen mehr Ordnung, ein bisschen mehr Fitness, aber das ist auch nur normal. Sie sind ja schon ein Stück weiter als wir.“

Insbesondere im zweiten Drittel habe man den Unterschied gemerkt, obgleich die drei Gegentore in geringem zeitlichen Abstand zum zwischenzeitlichen 2:4 vornehmlich individuellen Unzulänglichkeiten geschuldet waren. „Da konnte wirklich nur derjenige was dafür, der den Fehler auch gemacht hat.“

Neuer Kapitän Kolozvary ein Vorbildcharakter

Was ihn besonders positiv überrascht hat? „Eigentlich gar nichts. Zumindest nichts, was man besonders lobend erwähnen müsste.“ Lobend äußert sich der Finne erst, als der Name Ivan Kolozvary fällt. Der 36-jährige gebürtige Slowake ist neuer Kapitän der Tigers und hat somit das Erbe von Jozef Potac angetreten. „Er geht immer voran, hat eine top Einstellung und ist deshalb für alle ein Vorbild“, begründet Kujala, weshalb Kolozvary alternativlos für ihn war. Die Wahl fiel erwartungsgemäß einstimmig aus. „Ich habe das ganz demokratisch nämlich selbst entschieden.“

Besondere Erwähnung finden dann auch noch die drei Youngsters Nico Kolb, Markus Lillich und Kevin Kunz. Das Trio war am Freitag für den DEL2-Kooperationspartner Nürnberg Icetigers in einem Vorbereitungsspiel gegen den HC Davos im Einsatz. „Das ist toll für die Burschen, und das haben sie sich auch verdient.“ Am Sonntag in Bad Nauheim werden sie aber ebenso mit von der Partie sein wie Tim Richter, der gegen Sokolov aufgrund von Leistenproblemen geschont wurde.

 

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