Gymnasiasten und Bayreuther Persönlichkeiten sammeln für Typisierungsaktion Schulfrei am WWG für den guten Zweck

Von Marlen Gröger

Nach diesem Schultag werden die Schüler WWG definitiv etwas zu erzählen haben: Am morgigen Donnerstag sammeln die Jugendlichen gemeinsam mit Bayreuther Persönlichkeiten in der Oberfrankenhalle Spenden, um Typisierungen für Knochenmarkspenden zu finanzieren.

Typisierungsaktionen für potentielle Knochenmarkspender kosten Geld. Deshalb veranstaltet das WWG am Donnerstag einen Sponsorenlauf. Archivfoto: dpa Foto: red

Für die Aktion bekommen die Mädchen und Jungen des Wirtschaftswissenschaftlichen und Naturwissenschaftlichen Gymnasiums (WWG) am Donnerstag schulfrei. Aber untätig sind sie deshalb noch lange nicht, denn ihre Schule beteiligt sich  an der deutschlandweiten Aktion "Leben spenden macht Schule" der deutschen Knochenmarkspendedatei (DKMS).

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Mit einem Sponsorenlauf in der Oberfrankenhalle soll Geld für lebensrettende Spenden gesammelt werden. Nur durch Spendenaktionen können die Typisierungen finanziert werden; die Laborkosten betragen pro Spender rund 50 Euro. Nicht nur die Schüler sind beim Lauf am Start, sondern auch bekannte Bayreuther Persönlichkeiten. Ein Bekannter ist auch der Moderator - und außerdem ein ehemaliger WWG-Schüler: Christian Höreth von Radio Mainwelle führt durch den Vormittag.

Unterstützt wird die Aktion zudem von den Basketballern von Medi Bayreuth und den Kickern der SpVgg, die ebenfalls von 9 bis 12 Uhr in der Halle sein werden. Sportlicher Höhepunkt zum Abschluss der Veranstaltung: Die Altstadt-Fußballer treten gegen eine Lehrer-Schüler-Mannschaft des WWG an.

Zeitgleich zu dem Programm in der Oberfrankenhalle findet im benachbarten Schulhaus eine Typisierungsaktion statt. Dort können sich potentielle Spender am Donnerstag zwischen 9 und 13 Uhr  in den Klassenzimmern W04 und W05 typisieren lassen. Dafür wird von der Mundschleimhaut ein Abstrich gemacht; ist der Spender geeignet, wird er in der DKMS-Datei registriert. Mitarbeiter der Einrichtung  sind auch vor Ort beraten die Interessierten.

INFO: Nur ein Drittel der Patienten, die an Blutkrebs leiden und eine Knochenmarkspende benötigen, finden einen passenden Spender innerhalb der Familie, heißt es auf der Homepage der DKMS. Mit der Typisierung kann der Spenderkreis erweitert werden. Nach der Registrierung stehen die Gewebemerkmale für Patienten auf der ganzen Welt zur Verfügung. Mit passenden Spendern nimmt die DKMS Kontakt auf. In ca. 80 Prozent der Fälle werden die Stammzellen der Blutbahn entnommen, die sogenannte Stammzellenspende. Dafür ist, anders als bei der Knochenmarkspende, keine Operation notwendig.