Günter Reif ist ein Naturmensch durch und durch. Das Haus, auf einer Höhe mit der gegenüberliegenden Plassenburg hoch oben am Mühlbergweg gelegen, verströmt die Gemütlichkeit einer österreichischen Skihütte. Ein gigantischer Kachelofen bullert, an den Wänden viele Erinnerungen an früher. Fotos auf denen eingespannte Kühe zu sehen sind, Wagscheite und Backschänzla. Seit 13 Jahren ist Reif jetzt wieder daheim. Zurück beim großen Walnussbaum im Garten, den er mit zwölf Jahren selbst als Nuss gesteckt hat, und den er mit 18 Jahren im elterlichen Garten gepflanzt hat. Heute überragt der mächtige Baum die Gartenidylle, trotzt den Leitungsschleifen für die Erdwärmeheizung, die hier verlegt wurden, begleitet von einer Ramblerrose Bobby James, deren lange Ruten nach jedem greifen, der vorübergeht. „Mit der Gartenarbeit hinke ich heute hinterher,“ sagt Reif. „25 Tage auf der Landesgartenschau machen sich halt bemerkbar. Die Rosen muss ich jetzt eben im Frühjahr schneiden.“ Und auch im kleinen Obstgarten direkt unterhalb des Hauses wartet noch jede Menge Arbeit. Doch Reif ist auch begeistert von dem, was auf der Landesgartenschau in Bayreuth vermittelt werden konnte.