Grundschule St. Georgen Die Welt, ein großes Zirkuszelt

BAYREUTH. „Vorhang auf!“ und „Manege frei!“ für kleine Artisten: Die Grundschule St. Georgen hat zusammen dem Projekt-Zirkus Probst ein buntes Programm eingeübt. Die Kinder und ihre Eltern sind begeistert.

„Wir haben hier das ganze Jahr Zirkus. Da haben wir uns gedacht warum machen wir nicht einmal einen richtigen?“, sagt Gabi Hemmer, Schulleiterin der Grundschule. In neun Gruppen sind ihre Schüler unterteilt. Jede Gruppe macht eine besondere Form von Artistik, ob nun als Akrobaten, Fakire oder Clowns.

Zusammen mit den „echten“ Zirkusleuten und ihren Schullehrern, haben die Kinder zwei bis drei Tage lang an ihren Übungen gefeilt. „Ich habe den Spagat gelernt“, sagt Mariella (9), aus der dritten Klasse. Sie gehört zur Akrobatik-Gruppe, die als erste Gruppe im Programm auftritt. Vor ihrem Auftritt habe sie schon etwas Lampenfieber, aber keine große Angst, sagt sie.

Jede Gruppe hat eine eigene Verkleidung

Alle Schüler-Gruppen haben eine eigene Verkleidung. Die Akrobatik-Gruppe um Mariella hat ein blaues Turnkostüm an. Die Kinder der Hühnergruppe haben ein Lederhosen-Kostüm an. Eine von ihnen ist Joline (8), aus der zweiten Klasse. Sie führen einige Kunststücke mit trainierten, oder in der Sprache des Zirkus, hypnotisierten Hühner und Hähnen vor. „Wir müssen die Bretter für die Hühner halten, wo die dann drüber laufen“, erklärt Joline. Zur Vorbereitung habe jedes Kind in ihrer Gruppe bestimmte Wörter lernen müssen und vor dem Spiegel üben müssen. Ganz so cool wie die anderen Kinder gibt sie sich nicht. Vor ihrem sagt sie, dass doch schon sehr aufgeregt ist.

Schwerter und Pausenclowns

Etwas rabiater geht es bei den Fakiren zu. „Wir müssen unsere Schwerter hochhalten und sie dann in den Luis stecken“, sagt Lukas (8), aus der zweiten Klasse. Natürlich stechen die Fakire ihren Mitschüler nicht einfach ab. Er sitzt in einer Schwerterkiste und kommt natürlich unbeschadet wieder heraus. Wie das funktioniert: ein kleines Zirkusgeheimnis.

Die sprichwörtlichen „Pausenclowns“ sind Sanna (7) und Mohammed (8). Beide haben rote Perücken, rote Nasen und geschminkte Gesichter. Viermal treten sie und ihre Gruppe auf – häufiger als alle anderen Gruppen. Zur Vorbereitung habe sie fleißig Hampelmänner und Kniebeugen geübt.

Ein richtiger Zirkus

Der Zirkus in St- Georgen unterscheidet sich von einem echten Zirkus kaum. Es gibt ein Zirkuszelt, einen Kartenabreißer und eine Manege, um die herum die Eltern der Kinder platzfinden. Die Luft riecht nach Popcorn. Und die „großen“ Zirkusleute sind alle in Wohnwägen angereist.

Wie auch bei den richtigen Vorbildern führt ein Zirkusdirektor durch das Programm. Zum Auftakt spielt ein Lied: „Die Welt ist wie ein großes Zirkuszelt.“ Die Kinder führen ihre Übungen vor, falls mal etwas nicht so klappt, wie es soll, gibt es trotzdem Applaus. Das Publikum im Zirkus ist begeistert von den Showeinlagen der kleinen Artisten und spenden großen Applaus.  

 

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