Wenn Marvin Tober zu seiner Spielvereinigung geht, dann kommt er im Hans-Walter-Wild-Stadion oftmals dort an, wo die Treuesten der Treuen stehen. Gegengerade auf der Mainseite. Das Biest. Block N. Dort herrscht der größte Alarm, dort werden die Fahnen geschwenkt. „Zur Altstadt bin ich vor einiger Zeit über meinen früheren Chef gekommen“, sagt der junge Mann mit dem Rauschebart und den grünen Augen. Dann überlegt er. „Zwölf Jahre ist das wohl mindestens her. So genau kann ich das gar nicht sagen“, versucht der heute 27-Jährige sich zu erinnern. Was Tober sicher weiß, ist, dass er seitdem alle Tickets aufgehoben hat. Mehr noch: Er hat sie gesammelt. Auch wenn er aktuell nicht jedes auf Anhieb finden würde, gesteht er. Was womöglich daran liegt, das Tober unlängst umgezogen ist.