„Hallo, ich bin Christian Hirsch.“ Mit breitem Lächeln und neugierigem Blick stellt sich der 39-Jährige vor, schüttelt die Hand mit gefühlvollem Druck und führt ins Wohnzimmer im Haus seiner Mutter. Während die Kaffee kocht, Hirsch trinkt leidenschaftlich gerne Cappuccino, fängt er gleich an zu erzählen: „Ich arbeite als Pflegehelfer beim BRK-Ruhesitz.“ Seit seinem Praktikum dort im Februar und seiner Übernahme im Juni heißt das: „Wäsche verräumen, Tische eindecken, Essen ausgeben, Kaffee und Kuchen, die Betten beziehen für die alten Leute“, zählt er auf. Während seine Mutter Ulrike Reichert den Kaffee bringt, ergänzt sie: „Christian hat schon bei der Oma im Haus immer gerne geholfen, hat Staub gesaugt, Rasen gemäht und gespült.“ Ihr Sohn nickt lächelnd: „Klar.“ Auch die demente Mutter einer Bekannten hat Christian Hirsch gerne im Seniorenheim besucht und unterstützt. „Die Helma“, sagt er. Und er kocht gerne, „Risotto, Pfannkuchen, Baggers“, zählt er auf. Nicht nur deshalb war die Anstellung im BRK-Seniorenheim in Bayreuth „ein großes Glück“, sagen Mutter wie Sohn.
Grüner Faden Auf Christian Hirschs Reise ist der Weg das Ziel
Markus Klein 29.12.2025 - 19:00 Uhr