Um 6.45 Uhr gelang es einer zur Bank kommenden Angestellten, die Alarmanlage auszulösen, bevor sie zusammen mit dem Kassenleiter in den Tresor gesperrt wurde. Die Besatzung eines Funkstreifenwagens der Landespolizei Pegnitz eilte zum "Tatort“ und lieferte sich mit der Gangstertruppe, die gerade die Flucht ergreifen wollte, ein Feuergefecht, bei dem ein Polizeibeamter lebensgefährlich verletzt, ein Täter leichter getroffen wurde. Die Verbrecher verschanzten sich in der "Bank“, einem alten Haus, forderten telefonisch bei der Landespolizei in Pegnitz den freien Abzug mit dem Kassenleiter in ihrem Fahrzeug, einen Arzt zur Versorgung ihres Freundes und ein weiteres schnelles Fluchtfahrzeug bis spätestens 9 Uhr. Bei Nichterfüllung der Forderungen wurde mit Erschießen der Geiseln gedroht.