Großes Interesse der Betriebe und der künftigen Lehrlinge gleichermaßen 5000 Besucher bei der Ausbildungsmesse

Von Anne Müller

Schulabschluss – und dann? Viele Schüler in den Abschlussjahrgängen ihrer Schulen müssen sich spätestens jetzt doppelt anstrengen, weil neben dem Lernaufwand auch noch die Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz abgeschickt werden müssen. Am Samstag konnten Schüler, Lehrer und auch viele Eltern auf der zwölften Bayreuther Ausbildungsmesse Infos und Tipps einholen und sich in persönlichen Gesprächen über die verschiedensten Berufsbilder schlau machen.

Die Oberfrankenhalle gleicht traditionell an diesem Tag eher einem Schulhof, da teilweise ganze Schulklassen mit ihren Lehrern die Messe als Pflichtveranstaltung besuchen. Manche Jugendliche kamen sogar im Anzug zur Messe, viele waren in Begleitung der Eltern, und ein Großteil der Jugendlichen hatte sich vorher gut informiert.

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Stefanie Finzel arbeitet bei der Diakonie und war beeindruckt davon, wie genau sich viele Schüler auf die Berufsbilder vorbereitet haben. „Die Fragen, die die Schüler gestellt haben, waren sehr exakt und zeigen, dass das Interesse an einer guten Ausbildung nicht nur von den Eltern, sondern auch von den Schülern selbst ausgeht.“

Viele Ausbildungsbetriebe spüren die Veränderungen am Arbeitsmarkt stark, da vielfach die Zahl der Bewerber und oft auch deren Qualität merklich nachgelassen hat. Ute Seidel ist Personalentwicklerin bei K&L Ruppert, und ihre Firma muss um die Azubis kämpfen, weil es immer weniger Jugendliche gibt. „Mit unserer Nachwuchsförderung sind unsere Azubis und wir zwar sehr zufrieden, aber den demografischen Wandel merkt man schon.“


Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 30. September, in Ihrem Nordbayerischen Kurier.

Fotos: Harbach